Biathlon
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Die Schwierigkeit beim Biathlon (griechisch 'Doppelkampf'") liegt darin, nach der hohen Pulsfrequenz beim Laufen die nötige Ruhe und Konzentration beim Schießen aufzubringen. Die Schießentfernung liegt einheitlich bei 50 Metern. Dabei verwenden die Biathleten ein 5,6-Millimeter-Kleinkalibergewehr mit offenem Visier und einem Abzugdruck von mindestens 0,5 Kilogramm. Geschossen wird auf fünf schwarze, horizontal aufgereihte Scheiben vor weißem Hintergrund. Die Zielscheiben haben beim Stehendschießen einen Durchmesser von 11,5 Zentimetern, beim Liegendschießen 4,5 Zentimeter.

Es gibt Einzel- und Staffelwettbewerbe. Die Herren tragen Läufe aus über: zehn Kilometer (zwei Schießübungen, liegend bei 2,5 Kilometern und stehend bei acht Kilometern), 20 Kilometer (vier Schießübungen zwischen vier und 18 Kilometern) und 4×7,5 Kilometer mit der Staffel (zwei Schießübungen für jeden Läufer, liegend bei 2,5 und stehend bei fünf Kilometern).

Die Distanzen bei den Frauen sind: 7,5 Kilometer (zwei Schießübungen, liegend bei 2,5 Kilometern und stehend bei fünf Kilometern), 15 Kilometer (vier Schießübungen zwischen drei und zwölf Kilometern) und 4×7,5 Kilometer (zwei Schießübungen für jede Läuferin, bei 2,5 Kilometern liegend und bei fünf Kilometern stehend). Beim Biathlonsprint wird jeder Fehlschuss mit einer Strafrunde von 150 Metern belegt; das entspricht etwa 20 Sekunden. Über die lange Distanz wird eine Zeitstrafe von einer Minute verhängt. Beim Staffellauf haben die Läufer acht Patronen Munition für die fünf Schüsse; es darf also nachgeladen werden. Bleiben nach acht Schüssen Scheiben stehen, muss für jede nicht getroffene Scheibe eine Strafrunde zurückgelegt werden.

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